Kooperationen

Hier stellen wir unsere aktuellen Kooperationspartner vor. Die Liste ist noch nicht vollständig und wird ständig aktualisiert.


 

Das Malteser Nordlicht (MW Malteser Werke gemeinnützige GmbH) ist eine Übergangseinrichtung für drogenabhängige obdachlose Männer, die von ihrer Sucht stark gezeichnet, gesundheitlich und sozial stark verelendet sind. Unser Ziel ist, ihnen die Führung eines menschenwürdigen Lebens und die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Deswegen bieten wir ihnen u. a. einen Schlafplatz, Mahlzeiten und sozialpädagogische Begleitung und versuchen ihnen einen Ausweg aus der Sucht aufzuzeigen. 


Der Verein Gefangene helfen Jugendlichen bietet gewalt- und kriminalpräventive Projekte für Jugendliche an, die direkt von (ehemaligen) Inhaftierten durchgeführt werden. Durch die besondere Authentizität unserer ReferentInnen erreicht der Verein Jugendliche, die für „klassische“ Angebote der Kinder- und Jugendhilfe nicht (mehr) zugänglich sind. Gleichzeitig leistet Gefangene helfen Jugendlichen – durch den Einbezug von (ehemaligen) Inhaftierten – einen wichtigen Beitrag zu einer erfolgreichen Resozialisierung.


Digitalcourage e.V. (vormals: FoeBuD e.V.) arbeitet für eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter. Digitalcourage setzt sich seit 1987 für Grundrechte und Datenschutz ein. Im Diskurs und gegenüber der Politik setzt sich Digitalcourage dafür ein, dass tatsächliche Sicherheit geschaffen wird, statt Überwachung und Repression auszubauen.


Betroffene von Menschenhandel, Zwangsarbeit und Zwangsprostitution sind nicht nur Opfer oder Verletzte, sondern haben auch Rechte. Bei der Wahrnehmung und Durchsetzung dieser Rechte unterstützt die Koordinierungsstelle gegen Frauenhandel (KOOFRA). Die Beratung bei KOOFRA e.V. ist kostenlos und basiert auf den Prinzipien der Hilfe zur Selbsthilfe und der Freiwilligkeit.


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Überall auf der Welt werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, geschlechtlichen Identität oder Intersexualität diskriminiert, misshandelt, vergewaltigt, inhaftiert, zwangsbehandelt, gefoltert und ermordet. Als Teil des weltweiten Amnesty-Netzwerks setzt sich Queeramnesty Hamburg auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte für den Schutz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen weltweit ein.



Der Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e.V. unterstützt straffällig gewordene Menschen und deren Angehörige. Dazu betreiben der Verein ein Wohnheim und eine Nachsorgeeinrichtung für 21 haftentlassene Männer. Diese Männer bereiten sich mit einem intensiven, sozialpädagogischen Betreuungsangebot auf ein selbstständiges, straffreies Leben vor. Für Frauen hat der Fürsorgeverein Frauen-Projekte, in denen die Frauen in einzelnen Wohnungen betreut werden. Weiterhin bietet er Wohnraumvermittlung für Haftentlassene im Projekt „Ankerplatz“ sowie ein Antigewalt- und Kompetenztraining für Erwachsene. Außerdem sind circa 75 aktive Ehrenamtliche für den Verein innerhalb und außerhalb von Haftanstalten tätig sowie in der Angehörigenberatung. Der Hamburger Fürsorgeverein ist gut vernetzt im Justizvollzug – und gemeinsam mit anderen freien Trägern im Landesverband Hamburger Straffälligenhilfe e.V. organisiert.


Die Red Española de Jóvenes Investigadores en Criminología (REJIC) ist eine Arbeitsgruppe des Nachwuchses im kriminologischen Fachverband Seociedad Española de Investigación Criminológica (SEIC). Sie ist Plattform und Treffpunkt für junge Forscher*innen aller Fachrichtungen und wissenschaftlichen Interessengebiete, die im Bereich der Kriminologie am Anfang ihrer akademischen Karriere stehen. Die Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Kriminolog*innen Raum zur Diskussion und Zusammenarbeit zu geben. Hierfür bemüht sie sich um das Zusammenbringen junger Wissenschaftler*innen auf eigenen Tagungen, und durch digitales Informationsmanagement (Jobangebote, Promotionsstellen etc.). In Spanien ist die REJIC bereits erfolgreich: Sie bietet zum Beispiel Teambuilding, Publikationen und Werbung für das Fachgebiet. Nun will sie sich auch international mit anderen Forschungsgruppen vernetzen und eigene internationale sowie interdisziplinäre Forschungsteams bilden, um neue Wege in der kriminologischen Forschung zu entdecken. 


Die Kriminologische Forschungsstelle im Landeskriminalamt Hamburg betreibt seit 1989 Forschung mit den Schwerpunkten: Analysen von Kriminalitätsphänomen, Erfolgskontrollen laufender polizeilicher Maßnahmen (Begleitforschung), Analysen zur Weiterentwicklung polizeilicher Arbeitsmethoden (Grundsätze und Standards), Analysen zur Nutzbarmachung externer Erkenntnisse (wissenschaftlicher Einrichtungen) für polizeiliche Einsatz- und Ressourcenplanung (strategische Planung). Ziel ist die evidenzbasierte Gestaltung der polizeilichen Arbeit und die Unterstützung der strategischen Planung der Verbrechensbekämpfung.


Die Hauptaufgabe von intervento – proaktive Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking ist die Beratung Betroffener von häuslicher Gewalt und Stalking nach einem Polizeieinsatz oder –kontakt. Wir beraten immer sehr zeitnah zum Vorfall. Zu den betroffenen erwachsenen Frauen und Männern nehmen wir selbst („proaktiv“) Kontakt auf. Mitbetroffene Kinder können eine qualifizierte Kinder- und Jugendberatung in unserer Einrichtung erhalten. An erster Stelle stehen Schutz und Sicherheit. Betroffene erhalten Informationen über verschiedene Opferschutzrechte und insbesondere über das Gewaltschutzgesetz. Neben psychosozialer Krisenintervention geben wir den Ratsuchenden bei Bedarf Empfehlungen für  weitere, individuell passende Angebote im Hamburger Hilfesystem.


Die Opferhilfe Hamburg ist eine professionelle Krisenberatungsstelle für Erwachsene, die aktuell oder in der Vergangenheit Opfer einer Straftat oder eines Unfalls geworden sind. Wir bieten kurzfristige psychologische Beratung durch ärztliche und psychologische Psychotherapeut*innen an, die nicht nur Betroffene, sondern auch Angehörige und Zeug*innen einer Straftat wahrnehmen können. Wir beraten vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht. Die Beratung ist kostenfrei und kann auch anonym wahrgenommen werden. Die Beratungsstelle wird über eine Zuwendung aus dem Haushalt der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration finanziert.


Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (KKF) des LKA Nordrhein-Westfalen

Die Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen führt empirische Forschungsprojekte zur analytischen Betrachtung der Kriminalitätslage und -entwicklung, zu den Entstehungszusammenhängen und Erscheinungsformen von Kriminalität, der Sicherheitslage, dem Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger sowie der polizeilichen Arbeit in Nordrhein-Westfalen durch. Übergeordnetes Ziel dieser Projekte ist es, grundlegende Erkenntnisse zur Optimierung der polizeilichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen, der polizeilichen Gefahrenabwehr, der Kriminalprävention sowie des Opferschutzes zu generieren. Die Erkenntnisse fließen in die Auswertung, Analyse und Lagedarstellung der nordrhein-westfälischen Polizei ein und bilden eine wichtige Grundlage für kriminalpolitische und -strategische Entscheidungen.


LÂLE in der IKB e.V. ist eine Fachberatungsstelle, die Frauen, Männer und Jugendliche ab 14 Jahren mit Migrationshintergrund (unabhängig vom Aufenthaltsstatus) berät, die Opfer von angedrohter oder vollzogener häuslicher und familiärer Gewalt und/oder angedrohter oder vollzogener  Zwangsheirat geworden sind. Darüber hinaus beraten und informieren wir Multiplikator*innen sowie Freund*innen und Angehörige von Betroffenen. Die Beratung ist vertraulich, kostenlos und auf Wunsch auch anonym möglich. Sie findet in der Muttersprache oder mit Hilfe von Dolmetscher*innen statt.


Das Sperrgebiet Hamburg mit den zwei Sitzen in St. Pauli und St. Georg ist Treffpunkt und Fachberatungsstelle für Frauen aus dem Hamburger Prostitutionsmilieu. Nähere Informationen auf der Website des Sperrgebiets.


Die Justizbehörde bewahrt den Rechtsstaat und schützt unsere demokratischen Grundrechte. Sie umfasst u.a. die Abteilung Justizvollzug und darin die Referatsgruppe „Resozialisierung“. Diese wirkt darauf hin, dass der Justizvollzug möglichst günstige Bedingungen für eine erfolgreiche gesellschaftliche Wiedereingliederung von Inhaftierten schaffen kann. In diesem Themenfeld werden u.a. rechtliche, psychologische, pädagogische, politikwissenschaftliche und kriminologische Fragestellungen bearbeitet. Zudem gehören die Prüfung externer Forschungsanfragen sowie die Verbindung zur Wissenschaft zum Aufgabenbereich der Referatsgruppe.


Kriminologischer Dienst des Freistaates Sachsen

Der Kriminologische Dienst begleitet den sächsischen Justizvollzug wissenschaftlich. Er realisiert eigene Forschung, insbesondere Evaluation, und berät den Strafvollzug unter anderem durch Stellungnahmen und Mitarbeit in Arbeitsgruppen. Auch wirkt er an Aus- und Fortbildungen mit. Der Kriminologische Dienst ist Ansprechpartner für externe Forscher beim Genehmigungsverfahren externer empirischer Studien und bei der Koordination dieser. Ziel ist, der vollzuglichen Praxis und der Justizverwaltung wissenschaftlich fundierte, praxisrelevante und handlungsleitende Anregungen zu geben und zur Qualitätssicherung in der Straftäterbehandlung beizutragen. Leitlinien sind transparentes, wissenschaftliches Arbeiten, verständliche Darstellung sowie Orientierung am Interesse der Praxis.


Die Zeuginnen- und Zeugenbetreuung ist ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für (Opfer)Zeuginnen und Zeugen, die innerhalb eines Strafverfahrens aussagen müssen. Sie berät zum Ablauf einer Verhandlung, Belastungssituationen und Ängsten, welche mit dem Tatgeschehen in Zusammenhang stehen. Auf Wunsch werden die Betroffenen zur Zeugenaussage begleitet. Das Angebot ist kostenlos.

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